Der Geist der zukünftigen Weihnacht

Weihnachten ist vorbei.
Jedenfalls bei mir beschränkt sich die Weihnachtszeit auf den Heiligen Abend und den ersten Feiertag. Mit Ablauf von diesen sind alle Verwandten besucht und beschert, den Sechsundzwanzigsten verbringe ich lesend oder wie heute: waschend.

Tatsächlich war jeder der beiden Verwandschaftstage dieses Jahr ein toller. Es ist schön, dass ich wieder ein besseres Verhältnis zu allen habe – das war zeitweise dramatisch anders. Also war die Zeit harmonisch und die Dramen der letzten Jahre vergessen, in denen Weihnachten hassenswert geworden ist. Jedenfalls dachte ich das.

Den Nachmittag verbringe ich in Doreens WG mit ihrer Katze, die ich zur Zeit in Pflege habe, und freue mich auf die saubere Kleidung. Auf der kaputten Couch sitzt gelümmelt, den Kater in der Mitte und ein gutes Buch in der Hand. Der mitgebrachte Kaffee verbreitet eine gemütliche Atmosphäre, aus der entfernten Küche schleudert die Waschmaschine.
Noch einmal: Weihnachten war dieses Jahr gut.

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