David der Kabauter

Ich habe heute lange mit einem guten Freund gesprochen. Der Kernsatz dieser Unterhaltung war: Ich bin nicht so selbstbewusst, wie die meisten denken. Ich habe das Gefühl, bereits der Eindruck ist sehr viel Wert. Allerdings kann man sich sehr verschätzen, was Menschen angeht. Nicht, dass jemand ein Netter oder ein Blöder ist – da halte ich meine Menschenkenntnis durchaus für akzeptabel – aber die Fröhlichkeit, die manche ausstrahlen ist oft nur vordergründig.

Zwei Meter und dreißig ist die Länge eines Bits im Fast Ethernet (100 MBit/s). Die Übung der Rechnernetze bestand heute zum Großteil aus solch (überflüssigen) Rechnungen. Nebenbei bemerkt hat ein 20 km/h schneller Bernhardiner mit 3 DAT-Bändern einer Kapazität von je 7 GB bis 6 Kilometer eine größere Bandbreite als eine 155-MBit-ATM-Leitung.
Schön ist, dass an allen Ecken Menschen auftauchen, die man vor einiger Zeit aus den Augen verloren hat. Es gibt wenig Neues, man hatte sich damals schon kaum etwas zu sagen, wusste nur voneinander, dass man doch ganz nett ist.
Aber es gibt auch diese Informatiker, die mir vor den ersten Tagen in Marburg bereits Sorgen bereitet haben. Ich kann mich an eine Nacht erinnern, in der ich von einem Hörsaal voller alle Vorurteile erfüllender Informatikstudenten träumte. Natürlich gibt es auch sie, die man selten trifft, die den Schulranzen der 5. Klasse tragen und eilig über grüne Ampeln huschen.
Sie tauchen auf und reden nicht.

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