Counterclockwise

Seit Tagen ist mein Schlafverhalten abnorm. Durchschlafen gelingt mir nur noch in den seltensten Fällen, die Innere Uhr verrichtet ihren Dienst klaglos und reißt mich früh aus den Federn. Mittlerweile halte ich das frühe Aufstehen (im Gegensatz zu manchen meiner Freunde und meiner früheren Einstellung) für toll, weil der Tag länger scheint, weil man morgens doch am leistungsfähigsten ist (egal was man sich einredet).

Leo leckt die Kaffeereste aus meiner Tasse und legt sich danach schlafen.

3 Gedanken zu „Counterclockwise

  1. Stimmt nicht so ganz. Es gibt Menschen mit verschiedenen Biorhythmen. Es gibt tatsächlich auch Menschen, die Nachmittags und sogar spätnachts am leistungsfähigsten sind. (Das musste ich mal alles lernen, weil es für die Didaktik wichtig ist – Lernstrategien, etc.)

    Ich selbst bin aber leider auch morgens am leistungsfähigsten, was insofern blöd ist, weil ich mich nicht dazu überwinden kann, in den Semesterferien einen anderen Tagesrhythmus als den derzeitigen einzuspielen. :-/

  2. Quatsch, du schläfst, wann du schläfst. Und das hat nichts mit “Ausrede” zu tun. Als ob lange Schlafen etwas mit Gesellschaftszersetzung zu tun habe. Es gibt nunmal Leute, die so leben können, dass es früh morgens gleich losgeht, und solche, wo das suboptimal ist. Auch gibt es einfach Menschen, die mehr Schlaf brauchen als andere. Sei es aus körperlicher oder seelischer Krankheit oder aus anderen Gründen. Jedem da das seine.

    Es ist Quatsch nur deshalb, weil dir es gut tut, anderen das frühe Aufstehen aufzwingen zu wollen oder einen heiligen Pfad daraus zu konstruieren. Es gibt eben Menschen, die zum Beispiel nachmittags oder abends mehr Ruhe haben. Und schon dann ist keine Ausrede nötig.

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