Café Mono

Ich habe mir Blasen gewartet, den Schaum vom Mund geschlagen, den du so magst und der nach Zucker schmeckt.
Ich sehe aus dem Fenster auf das andere Ufer, Radfahrer im Schlag der Musik treten, Familien in Tretboten stampfen, der untergegangenen Sonne entgegen
mit dem Gewissen, beim nächsten Regen
nicht zu ersaufen (der Tret-Arche wegen).

Nagel sagt – ich habe Nagel gesehen – all das sei überbewertet und nur wichtig, wie man sich fühlt zu viert im Auto, mit der Musik auf dem Weg zum nächsten Gig, alles erreichen zu können.

Die Nie-Ersaufenden kennen nicht dieses Gefühl, wickeln sich in ihre billigen Fälschungen von Burberry-Schals, treten ein wenig schneller und fester
der untergegangenen Sonne entgegen.

3 Gedanken zu „Café Mono

  1. Ja. Glaubst du, ich hätte es hier bereits bekommen?
    Es ist ärgerlich.
    Und es ist ein Puzzlestück, wie der Rest damals in Hamburg.
    Das letzte Bier. Auch er also. Und du. Dann sind wir schon zu dritt. Hier.

  2. Das Buch ist wirklich interessant. Ich hab’s an fast einem Tag durchgelesen, obwohl ich doch eigentlich nie Zeit hab.
    Man kann es doch eigentlich überall bestellen…

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