Bleibe!

Hier innen frieren die Scheiben. Ich besitze nichts, womit ich das festhalten kann – ich besitze nichts, womit ich dich festhalten kann. So bleibt nur das Vertrauen.

Die Zeit, sagst du, rennt; seit gestern fühle ich mich jünger. Doch wenn dieser Plan, den wir teilen, wirklich wird, stelle ich hohe Ansprüche an mich selbst (und uns), Sorge tragend, vor mir zu versagen. Trotzdem bin ich sicher: So bleibt das Vertrauen.

Und wenn wir morgen zur Zusammenkunft laden, wenn die Freunde bei Käse und Wein (und guter Musik!) einander anlachen und reden, dann werde ich lieben was ich heute noch hasste; dann werden wir dankend einander zunicken können und sagen ,,wie immer war’s toll”,
so bleibt das.

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