B. trifft

Liebe Chefredakteure der oberhässlichen Oberhessischen Presse,

sie machen ihrem (inoffiziellen und doch verbreitetem) Namen alle Ehre! Erstaunlicherweise kann es sich eine Redaktion anscheinend leisten, drei Wochen nicht auf eMails zu reagieren.
Die erste Mail ging über eine ihnen unbekannte Adresse, die zweite jedoch – die den ersten Text in angehängter Form enthielt – kam über eine bekannte Absenderadresse, mit der bereits Korrespondenz betrieben wurde.

Wir wären wirklich nicht sauer gewesen, hätten wir vorher von der Anwesenheit einer anderen OP-Mitarbeiterin gewusst. Es wäre auch kein Problem gewesen, hätten sie uns ab- oder wenigstens Bescheid gesagt, dass der Artikel einem anderen Mitarbeiter zugeteilt wurde. Allerdings haben wir selbst das Thema in unseren eMails angeregt und sie frühzeitig informiert. Dass leitende Angestellte hier nicht genug Arsch in der Hose haben, wirft ein trauriges Bild.

Darüber hinaus hätte die entsandte Redakteurin wenigstens einen inhaltlich korrekten Artikel schreiben können, doch vielleicht sind Kleinigkeiten nicht wichtig. Natürlich kann davon ausgegangen werden, dass Poetry-Slam-Besucher ihre Zeitung nicht freiwillig lesen, wen würde es also stören? Wer jedoch so mit seiner Leserschaft umgeht, beantwortet auch keine eMails.
Ups…

Und ganz sicher sollten sie, liebe Redakteure, sich wegen jenes Abends einen Anruf bei mir sparen. Und ihre Artikel weiterhin allein schreiben.

Hochachtungsvoll,

6 Gedanken zu „B. trifft

  1. man sollte nichts zu ernst nehmen, am wenigsten sich selbst. zeitungen arbeiten erschreckend schlampig, unkoordiniert und nachlässig. etwas das sich keine andere branche in einem vergleichbaren maße erlauben darf (monopolistische telekommunikationsunternehmen vielleicht mal ausgenommen). “details”/”kleinere” unrichtigkeiten interessieren dort einfach nicht. ;)

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