Auf den Gipfeln der Verzweiflung ist immer noch was los

Manchmal bedarf es den Freunden, die man selten, dann doch gerne sieht. Dem väterlichen Rat, bei dem ich schreie, bestimmte Worte nicht ertragend. Er fragte: »Habe ich dich fertig gemacht?«
Ich denke »Das mache ich selbst«.

Dass ich nicht die einzig sturmreif geschossene Burg auf den Gipfeln der Verzweiflung bin, war mir nicht bewusst. Dass ich nicht einmal eine Burg bin, daran habe ich gar nicht gedacht. Dass ich wen anderes mit Sperrfeuer an die Grenzen getrieben und staunend gewartet habe, dass er sich in den Kugelhagel wirft – auf die Idee bin ich erst recht nicht gekommen. Sie hat sich hinter einem Berg aus Angst versteckt, den ich bloß The Heights of Despair nannte.

Ich stehe wie jemand, der nicht fassen kann. Nein, ich zittere nicht.
Ich ahne und weißes , wer fast hinterm Horizont seht
– du scheinst mir selbst entfernt noch beeindruckend groß –

und sage
Verzeih

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