Apple Wireless Keyboard

Heute morgen kam also das Apple Wireless Keyboard, das die Kabelage auf meinem Schreibtisch nicht unerheblich verringert (die Bluetooth-Maus von Logitech habe ich ja schon eine ganze Weile) und nahezu prädestiniert ist für meinen Apple-Theme unter Gnome. ;)
Das Einrichten hat ein paar Momente gedauert unter Linux (was auch meiner Unerfahrenheit mit Bluetooth anzurechnen ist), jetzt funktioniert es wunderbar an einem DBT-120 von D-Link, dem einzig von Apple zertifizierten Fremdadapter. Mit diesem verbindet sich im Ãœbrigen auch die Logitech-Maus, den mitgelieferten Dongle benutze ich nur noch als Ladeschale.
Da ich zu dieser Kombination (Apple Wireless Keyboard + MX900 + DBT-120) im Internet bisher nichts gefunden habe, werde ich eventuell in den nächsten Tagen ein Howto aufsetzen.
Das Schreibgefühl dieser Tastatur ist nur schwer in Worte zu fassen. Natürlich ist es auch immer eine Frage des eigenene Geschmacks; Ich für meinen Teil habe ein so gutes bisher noch nicht erlebt. Bisher waren die alten IBM-Tastaturen das beste, was ich benutzte. Vorgänger des Apple Keyboards war ein Rapid Access III, dass mich nicht zufriedenstellen konnte, was aber zum Großteil mit der Anordnung der Tasten zu tun hatte (keinen Sechserblock über den Richtungstasten, sondern eine vertikale Viererreihe).
Die Vorteile der Apple-Tastatur ist die geringe Lautstärke beim Tippen, das eben schon begeistert geschilderte Tippgefühl an sich (die Tasten scheinen etwas “glatt”, was im ersten Moment irritieren könnte, an das man sich aber schnell gewöhnt und danach nicht mehr als störend empfunden wird) sowie die Möglichkeit, die Tasten ohne Probleme selbst anordnen zu können (Stichwort: Dvorak). Im Gegensatz zu dem Rapid Access sind die Tasten (abgesehen vom Apple Layout) normal angeordnet. Zu der Batterielebensdauer kann ich natürlich noch nicht viel sagen, die vier benötigten Mignonzellen sind im Lieferumfang enthalten. Positiv für die Lebensdauer dürfte sich der Ein-Aus-Schalter unter dem Keyboard bemerkbar machen. Reichweitenmessungen habe ich aufgrund der bedingten Nützlichkeit noch nicht durchgeführt. Was nutzt mir die Fähigkeit, mit der Tastatur durch 2 Wände zu kommen? Die Maus allerdings funktionierte noch im Bad tadellos mit einer Signalstärke von etwa 60%.

Ein Gedanke zu „Apple Wireless Keyboard

  1. Und ein echtes Schmuckstück ist sie obendrein!
    Ich finde aber nicht, daß sie ein Leisetreter ist, dafür haben die Tasten zu viel Spiel und klappern vernehmlich, wenn man sie locker antippt. Tatsächlich ist meine 6-Euro-Reservetastatur leiser (auf der ich leider grade tippen muß, siehe unten). Aber das Tippgefühl ist wirklich einmalig.

    Leider gilt die Möglichkeit, die Tasten nach eigenem Gutdünken anzuordnen, ausgerechnet nicht bei den ALT- und WIN/APFEL-Tasten. Die sind nämlich (unnötigerweise) unterschiedlich breit und anders herum angeordnet als auf den PC-Tastaturen.

    Der Hauptgrund, mich für dieses gute Stück zu entscheiden, liegt aber woanders: Ich brauche nämlich die Bedienbarkeit vom Nachbarzimmer
    1. für’s HD-Recording während der Aufnahme,
    2. zum Video gucken.
    So stört mich der PC-Lärm kein bißchen.

    Natürlich wollte ich auch die Möglichkeit nutzen, den DBT-120 per Apple-Firmware-Update (was zumindest für die im Sommer verkauften Dongles noch nötig war) HID-Proxy-fähig zu machen, um die Tastatur auch schon während des Bootens und im BIOS-Setup verwenden zu können.
    Das zu Beginn erforderliche Pairing gelang mir aber nur unter Windows (der SuSE-9.1-Kernel war scheinbar noch nicht so weit). Das war mir erst mal egal, denn solange ich den Adapter hübsch im HID-Modus betrieb, arbeitete meine Tastatur klaglos auch unter Linux.
    Nur lassen sich so natürlich (außer einer Maus) keine anderen BT-Geräte mit dem DBT-120 verbinden.

    Dazu muß der HCI-Modus her. SUSE 9.2 ist jetzt auf der Platte (und damit ein fast-2.6.9-Kernel). Damit sollte es eigentlich klappen, tut’s aber nicht. KDEs bluetooth daemon KBluetoothD findet die Tastatur zwar, meckert aber: “Authentication Error”. sdptool nach den services des Keyboards fragen zu lassen mit
    sdptool browse 00:0A:95:3A:D1:24
    quittiert es mit
    Failed to connect to SDP server on 00:0A:95:3A:D1:24: Permission denied

    Herumspielen mit den Optionen in hcid.conf hat mich nicht weitergebracht (auch “auth enable” nicht).
    Wie hast Du’s hinbekommen?

    Ich habe die Tastatur seit dem Kauf im Juli nie ausgeschaltet, um mal zu sehen, wie lange die Batterien auf diese Weise halten. Bis jetzt tun’s die beigelegten (bei überwiegender Nutzung nahe dem PC).

    LG
    Guido

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