Antifa, Teeladen – das war uns mal wichtig

»Geisteswissenschaften studiert man zu Hause am Schreibtisch« sagte eine Freundin sinngemäß, und manchmal mag ich diese und dieses Arbeiten zu Hause. In den Seminaren des Semesters lasse ich mich schon lange nicht mehr blicken; Zum Einen, weil dieser Zweig meines Studiums in drei Wochen beendet ist, zum Anderen, weil die Freundin mit dem obigen Satz Recht hatte.

Als ich die Prüfung vor einem Monat terminierte, habe ich nicht an die WM gedacht. Ich weiß noch immer morgens nicht, wer abends spielt und verfolge meine Nachbarn beim Feiern der Spiele meist durch das geöffnete Fenster (erst zweieinhalb Spiele habe ich mittlerweile am Fernseher verfolgt) und gerade beim Spielen auf der Konsole. Einer meiner Nachbarn scheint gut zu sein, der andere nennt ihn ständig »Spasti«.

Während über mir gespielt wird und Habermas und Hickethier auf mich warten, lese ich die jetzt.de-Seite der Süddeutschen Zeitung und die grandiose Beilage der Zeit von letztem Donnerstag. Es geht um Jugend in Ost und West, es geht um Abschied und es geht um die Freunde und was aus ihnen geworden ist.

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