An Elephant never forgets

Tunesien

Ich habe wirklich versucht, mich in sie hineinzuversetzen, mir vorzustellen, wie das ist, mit nur einem halb vollen VW-Bus umzuziehen – mit ihr ziehe ich gerne um – und was das bedeutet: Die Bücher aus der Stadtbibliothek, genau wie die CDs und kauft man Musik, dann doch über iTunes, so dass man von den physikalischen Randerscheinungen verschont bleibt.

Ich habe wirklich versucht, nicht daran zu denken, in manchem mir so lieb gewordenen Booklet zu blättern (zum Beispiel in jenem, in dem Thees seine Lieder erklärt oder in dem mit den Bildern), ich habe mir den CD-Ständer und die Plattenkisten weggedacht und überlegt, was ich an deren Stelle hätte.

Ich habe wirklich versucht, im iTunes Store jene Lieder zu finden (und ich fand sie fast alle). Sie sind billiger und ich kann sie sofort herunterladen und zwei Minuten später schon hören.

Ich freue mich auf den Briefträger, der in fünf Tagen kommt.
Weil ich weiß, wie alte Bücher riechen.
Weil ich weiß, wie alte Platten klingen.

3 Gedanken zu „An Elephant never forgets

  1. Sammelleidenschaft versus ‘The Unsinnigkeit of all the Besitz’. Welcher vernünftige Mensch denkt da nicht ab und an mal drüber nach?

    Manchmal glaube ich, nichts besitzen befreit irgendwie. Aber mehr als eine Kiste Bücher konnte ich auch noch nie auf einmal hergeben.

  2. Niels, das ist ein tolles Photo von dir. Und das ist ein schöner text. Ich will dir schon ewig schreiben. Ewig. Werde es auch. Bald. Versprochen. Ich hoffe, du freust dich dann noch drüber. Tut mir leid, so verschwunden zu sein. Ich hoffe, es geht dir gut.

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