An echoless clock tick

Heute München, morgen Kempten, übermorgen Berlin. Das sind die Reisepläne in nächster Zeit. Naturgemäß gehetzt, aus dem Büro geflohen, überhaupt voran zu kommen, plane ich meine Flucht nach Helgoland zum Schreiben der letzten, wenigen Seiten. Die Robben und ich, im Sand, den kalten Nordseewind und die Gischt im Gesicht.

Mirrorless clock tick

Ich versuche es mit Meditation, heißem und starkem Kaffee und den teuersten Kopfhörern, die ich je besaß. Allein die Todo-Liste wird unentwegt länger. Was gemütlich klingt ist bitter zuletzt, was draußen passiert, vereinnahmt mich teils – die Kopfhörer schützen nur vor Akustik.

Hörst Du, Freund, meine Gedanken, die ich Dir sende, aus dem Süden der Republik (bis an ihr nördlichstes Ende!)? Sag, regnet es auch? Grüß mir die and’re, grüße die Pferde. Ja, bald. Versprochen.

Hab Dank.

1 Gedanke zu „An echoless clock tick

  1. Fütterst Du eine Robbe für mich, und grüßt den Nordwind?
    Richte aus, ich bleibe am Ball, ich komm’ bald, ich brauche Salzluft, eine Lachmöwe im Nacken und Windknoten in den Haaren.

    Grüße!

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