All has been said only two words remain: Plan B

Morgens auf dem Fahrrad, während der neunzehn Kilometer durch den Park und den Wald, geht mir einiges durch den Kopf, das zu erinnern ich mir vornehme. Vergeblich sitze ich Abends vor einem Blatt Papier, das auch dann weiß bliebe, legte ich es nicht schell beiseite, um andere Dinge zu tun, der Niederlage nicht ins Auge zu sehen. Das war in den letzten Wochen einfach; es gab vieles zu tun.

5 Pf.

«Ach,» denke ich, «das muss sich ändern» und schlitt’re hinab. Ebenso zuverlässig ist man nach drei Wochen wieder obenauf, hat sich die Sinnfrage wieder und wieder gestellt, entschlossen gemurmelt «eigentlich müsste man …» und den letzten Halbsatz vergessen. Nur einer widerhallt im Innern des Kopfs: «Ich kann nicht, ausgeschlossen, habe gerade erst die Heizung entzündet. Draußen ist sonderbar kalt.»

Lampe

Wir kaufen dann irgendetwas, eine Lampe mit angenehm gelben Licht möglicherweise, und fühlen uns wohl. Lesen. Allein irgendetwas ist anders, wir können uns nicht konzentrieren auf die einzelnen Seiten der Bücher, blättern zurück, nochmal, weil die Worte verschwinden, vorbeihuschen, wir keinen Widerstand bieten, der Worte stoppt. Wir erinnern die letzten Absätze nicht. Eigentlich müsste man … Ich habe mir angewöhnt, schlechte Bücher zu verschenken. An meine Feinde.

— t: Number Seven Deli – Blame Me

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