Ab in die Mitte

Jetzt WLAN. Der Umzug rückt immer näher, die Freude umzuziehen auch. Immerhin ist dies mein vierter Umzug dieses Jahr. Erst zog ich aus der Gisselberger Straße zu Doreen, kurz später zu Christian, schließlich nach Wehrda in die WG, die wir jetzt auflösen.
Vor Freude könnte ich stundenlang mit meiner Mutter oder meinen Großeltern über die neue Wohnung reden, die grandiose Lage dieser in der Oberstadt und die Hoffnungen, die ich mit dieser verknüpfe. Mit Doreen kann ich diese Freude nur bedingt teilen: Sie macht mir die Wohnung madig. Sie fand die zweite, die wir angeschaut haben, schöner. Sie war tatsächlich größer, die Küche ein eigener Raum, war allerdings in einem großen Wohnblock – immer noch recht zentral – untergebracht. Neben der Sympathie für die Altbauwohnung in der Oberstadt war auch die charmante Lage in der kleinen Gasse, die Wettergasse und Marktplatz verbindet, ausschlaggebend. Ich freue mich außerordentlich auf die Schlüsselübergabe und den Wechsel des Wohnortes.
Obwohl ich heute also kaum über mein neues Schlupfloch gesprochen habe, war der Tag mit Mama, Oma und Opa ein sehr schöner. Die Hecke wurde geschnitten, Pizza bestellt und nun liege ich neben Doreen im Bett vor dem Anne-Frank-Themenabend und schreibe.
In der neuen Wohnung werde ich kein Fernsehen haben. Sie ist zu klein für den großen Fernseher, den ich seit zwei Jahren in Marburg besitze. Der Grund ist aber, dass ich einen Satelliten-Receiver bräuchte, um die TV-Karte im Computer benutzen zu können. Nachdem ich das Jahr 2001 und Teile von 2002 fernsehlos verbracht habe, freue ich mich darauf sogar.
Ich hoffe, ich kann recht zügig umziehen in etwa drei Wochen. Und ich hoffe, ich bin dann sehr bald wieder online. Und muss zum Abschicken nicht immer aufstehen und Doreens Laptop an den Switch hängen. Jetzt WLAN.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.