Musique


Jed the Humanoid is a song on the 2000 album The Sophtware Slump released by the Modesto, California indie-rock band Grandaddy. The song is an elegy for an android who drinks himself to death, and is taken to be central to the nature versus technology parable of the band’s sophomore album. A music reviewer for the The Guardian, Dorian Lynskey, called it “the saddest robot song ever written.”

Jed the Humanoid

t/p: Wikipedia

Ein Lied, das ich in Zeiten der Melancholie sehr schätze.
Dort, wo die Pathetik wohnt.
Die Musik der Marburger Band, die es schon lange nicht mehr gibt, wird rausgekramt in Zeiten, die gerade erst begonnen haben.

Und irgendwie ist alles gut. Seltsam melancholisch; ich kann nicht behaupten, das vermisst zu haben und doch fühlt es sich angenehm warm an, wie ein alter Bekannter, mit dem man einst zu viel Zeit verbrachte. Von dem man sich länger entfernt hat und sich doch freut, ihn wieder zu sehen.
Wie beim zehnjährigen Abitreffen vielleicht, das in einer Woche beginnt.
Und wenn ich nicht mehr mag, kann ich einfach fahren.

Die Band, die ich meine: Hotel Stern

Der Satz im Kaffee
reimt sich auf mich.

John Dee, Olso.

Mädchen

Mein ersten Emo-Konzert. Ich kenne wirklich einige Comics, blöde Witze und Vorurteile über Emos, aber die sehen tatsächlich so aus. Auf Konzerten wie diesen haben sie sogar Handys mit schwarzem Bildschirmhintergrund. Und sie sehen alle aus wie Elliott Smith - der sich im Grab umdrehte, wüsste er das.
Diese Musik, von der meine Gastgeberin schwärmen wird »diese Melodie!«, die ich verpasst haben muss. Und Geschrei. Die Band kündigt another hardcore song an, doch man versichert mir, das sei Emo. Und Elliott wippt mit dem Kopf.

Die Bands, die hier spielen, kenne ich nicht. Mit der berliner wird meine Gastgeberin später Pizza essen gehen, wozu ich keine Lust habe. Ich werde lieber zwanzig Minuten auf die Bahn warten.

Das hier hat mich schon im August von den Beinen geholt als ich saß, in Kiel.
Es hat mich gestern von den Beinen geholt als ich saß, in meinem Zimmer.
Er gegenüber.
Wir zusammen.

We have collected some stones and some wood
and will build a house up here

Seine Beerdigung war am Freitag in dieser norwegischen Stadt. Abends widmet der Freund ihm sein Konzert, ihr umarmt euch länger als nötig. Es zeigt, dass die Dinge dort anders liegen als hier.
Obwohl du ihn nicht kanntest, mochtest du ihn. Seit Freitag laufen seine Alben auf heavy rotation, er schafft wieder, was vielen anderen nicht gelingt.
Nicht das einzige, was bleibt.

Then we will invite you home
and offer you some wine

– St. Thomas - Waltzing around insane

Plötzlich fällt dir wie Schuppen von den Augen, warum du zugfahren so liebst:
Der einzige Ort der Welt, an dem der Platz neben dir für jemanden reserviert zu sein scheint.

Als wir damals über Konsum sprachen, ich schon deinen Satz im Ohr «Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann», hast du noch immer über meine Tassen gelacht, die mittlerweile in Kisten auf Dachböden wohnen und von mir erst dann benutzt werden, wenn ich alt bin. Du kannst nicht verstehen, dass meine Buch- und Tonträgersammlung immer weiter wächst und bist in guter Gesellschaft.Nobody is perfect
Ich sehe die Problematik, ich ziehe deswegen nicht gern um, es ist viel, das Zimmer ist voll und mit jedem Umzug räume ich weitere Kisten auf die Speicher; Kisten, die ich nie öffnen werde. Kisten, von denen ich mich trennen könnte, ohne etwas zu vermissen. Kisten, die man verschenken sollte.

Als ich dir erzählte, ich hätte einen halben VW-Bus in meiner Stereoanlage versenkt, da hast du wieder gegrinst. Und dann ernst geschaut.
Zeitgleich fielen wir uns gegenseitig ins Wort:

«Aber das ist etwas anderes.»

995er Tief über Island
Und ich häng zu Hause
Fotos an die Wand

Wenn es mir gut geht, schreibe ich über Sonne, geht es mir schlecht, schreibe ich über Regen. Mich zieht es zum Wasser, ich liebe den Hafen, ich liebe die Bahnhöfe und ich liebe die Züge.

Draußen scheint die Sonne, drinnen singt eine Norwegerin ruhige Lieder, davor sitzt jemand und arbeitet. Es ist Freitag, ein Wochenende steht vor der Tür, auf das sich jemand sehr freut. Die Welt getaucht in harmonisches Licht, irgendwo draußen fährt irgendwo irgendjemand herum, dem diese Lieder gelten, dem diese Musik gilt, dem die Bilder im Kopf von jemandem gehören, der jemandem Post-Its an die Wände geklebt hat, die heute noch hängen, die in einhundert Jahren noch hängen.
In geschichtsschwangeren Häusern, in denen sie sich umarmten.

725 Stufen steig ich täglich
Beim Versuch zu vergessen
Scheitere ich kläglich

Sportfreunde Stiller - 995tief über Island

Warum wir uns irgendwann nannten, wie wir uns nannten, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Auch nicht mehr an die Peinlichkeit, die uns die Wirbelsäule heraufgekrochen sein muss, als wir in der Vorweihnachtszeit des Jahres Neunzehnhundertsechsundneunzig Flyer mit dem Aufdruck «Analdiät wünscht frohe Weihnachten» in der schon damals ausgestorbenen Fußgängerzone unserer kleinen Stadt verteilten.

Natürlich nannten wir uns selbst Punks, und irgendwann kam wer mit caress. als neuem Namensvorschlag. Wahrscheinlich aus Unwissenheit von der Bedeutung dieses Wortes stand es wenig später auf den üblichen selbstcollagierten Plakaten, die Konzerte in Häusern der Jugend oder heruntergekommenen Diskotheken des Landkreises ankündigen. Schnell war klar, dass wir damit nicht durchkommen würden, sehr bald pflegte ich Nachfragen bezüglich der Übersetzung mit einer möglichst coolen Handbewegung Richtung Schlagzeug und einem bereits im Gehen hervorgebrachten «Frag mal Dennis» zu beantworten.

Heute denke ich mir keine Namen mehr aus für Bands, die ich nie haben werde. Aber heute singe ich jede Nacht Lieder auf meiner inneren Bühne.
Und manchmal schreibe ich Texte über uns beide, in denen wir alles überleben.

Weiße Flecken an senffarbenen Wänden. Gutaussehende junge Menschen in gutaussehenden Hosen.
Elektromusik illuminiert den Raum, es flackern Gespräche, jeder hängt an seinem Glas Sekt und erzählt, dass der Tod im Detail eines der schönsten Bilder sei.

Wir steigen um, bestellen Bier, dir war klar, dass ich Hamburger Schule spiele; du weißt, sie bedeutet mir was dir die Bilder sind.
Es ist deine Vernissage und r spielen die Musik.

Wir sind die üblichen Verdächtigen.
Und ziemlich gut gekleidet.
Denn hier spielt die Musik.

Das soll kein Bericht über die Campus Invasion am Samstag sein, derer langweilige gibt es einige von irgendwelchen Mixtapebabes. Die glatt und fälschlicherweise behaupten

Christoph und ich

Stimmung: im Mittelblock meistens gut, an den Seiten eher lahm

Stimmt nicht, Frau Babe: Wir hatten Spaß und rockten die Flanken. Und drehten Juli-Musikvideos im Vormonat:

Später dann Mando Diao, deren angebliche neunzig Minuten mir vorkamen wir bestenfalls zwanzig «da vorne im Pit», deren Songs mich kaum interessierten und die ich nicht kannte.

Und wenn das langweilig und blöde klingt, dann täuscht das. Tocotronic waren da. Und Jamie T. Und haben genau das Gegenteil von Mando Diao geschafft: Mich positiv überrascht.
An Maximo Park kann ich mich leider nicht erinnern.

Cathleen und ichClaudia, Cathleen und ich

Dann auf einer Party in der Unterführung stranden, die genauso in Berlin hätte stattfinden können. Bei der die Musik scheiße, das Ambiente aber prima war.

Tom Liwa - Ich & Ich

Und sah wie auf die Dächer gegenüber
der erste Regenschauer fiel
Ich legte mein Schreibzeug beiseite
um nichts zu verpassen

Der Freund sagt, er könne nicht mehr. Und alles, was dir einfällt: «Gib nicht auf». Kurz vorher hast du gemerkt, dass es lange nicht mehr funktioniert mit dir und der Musik. Er sagt, es funktioniere nicht mehr mit ihm und der Musik. Und alles, was dir einfällt, an dem auch du dich festhältst, klingt wenig hoffnungsvoll. Als wäre man müde.

Fernweh nach Hamburg bei Liedern über Berlin. Es gibt keine zweitausend Orte, an denen du jetzt lieber wärst, auch das war mal anders. Du legst den Kopfhörer beiseite, nach drei Stunden bist du nicht über das erste Lied hinausgekommen. Auch das war mal anders.
Heavy Rotation ist keine Bewegung nach vorn. Und morgen versuchst du’s nochmal.
Jedenfalls ich drücke Daumen.

Ich sagte zum Spiegel
Schlag ein, mein Freund, schlag ein
Wir wollten niemals solche Idioten sein

(Tom Liwa)

Ich habe in den letzten Tagen einige komische Erfahrungen gemacht:

  • Wie ein Vater, der sich für die Tochter den Freund wünscht, den die Tochter nicht haben möchte
  • Englisch zu denken, weil man die ganze Zeit englisch gesprochen hat
  • Jemanden nach drei Treffen zu mögen, dass der Abschied wehmütig ist und man außer einem »nice to meet you« nicht mehr viel herausbekommt und dem Schwur, wenn man irgendwann komme: »I’ll be there«.

An so einem Abend kann man nur Belle & Sebastian hören.

Als du das letzte mal in Hamburg gewesen bist - gleichzeitig das erste mal, an das du dich erinnern kannst - hieß die Station deiner Gastgeberin und dir »Schanzenviertel«.

Thomas Bernhard - Wittgensteins Neffe

Der typische Poptourist, der du bist, kauftest du unter anderem die noch immer aktuelle Platte von Blumfeld. Wenig später hast du das Meer gerochen und kannst nun bei jedem Lied die Melancholie spüren, an der nicht allein die Stadt Schuld trägt.
Poptourist, der du bist, fängst du bereits jetzt mit dem Anlegen der Devolutionaliensammlung an. Erwähnt ein hervorragender Text Dinge, besitzt du sie bereits am nächsten Tag; mindestens jeden zweiten drehen sich Blumfeld-CDs in deinem Spieler, in deinem Zimmer herrscht Sturmflut.
Blumfeld trennen sich.

Erwähnt man »Marburg« und »Musikszene« in einem Satz, fallen mir wenige Dinge ein: die besten Bands kommen sowieso nie oder selten, die ehemalige Punkband eines Freundes, dass ich Tomte vor mehr als zehn Jahren hier als Vorgruppe der Boxhamsters kennenlernte und jemand, der uns auf der Straße ansprach »Ihr kennt mich nicht, aber ich kenne euch aus dem Internet« und heute einer meiner liebsten Freunde ist.

Was ich bisher nicht wusste: Marburg ist offenbar eine Hochburg des Ghetto-Rap. Spätestens seit den neuen Busfahrplänen, mit denen man kaum mehr ohne Umstieg an jenen Ort kommt kommt, der diese Musik gebiert, suhlt man sich im Aggro Berlin Image. Ein Jugendlicher aus der Hauptstadt hat den Richtsberg sozialisiert und ein Video darüber gemacht (Achtung, explizite Lyrik!):

Es ging doch lediglich darum
mit dem Leben klarzukommen.
Da schien Musik als Ausdrucksform
uns allen sehr willkommen.

(Elvira - So wie wir)

Die Hamburger Schule feiert zehnjähriges Bestehen in meinem Leben. Alles fing an damals im Proberaum, als Patrick zu mir sagte: »Du singst wie der von Tocotronic.« Es war die Zeit der ersten Alben, die mich postwendend begeisterten. Bis heute kann ich “Es ist egal, aber”, “Wir kommen um uns zu beschweren” und “Digital ist besser” nicht chronologisch ordnen, weil ich alles gleichzeitig kaufte.
Heute trage ich die persönliche Jubiläumstrainingsjacke von einst, aus der “komischen Musik” wurde “Hamburger Klugscheißerpop”.
Und immer noch zaubern mir die alten Lado-Sampler ein Lächeln aufs Gesicht, meine letzten Neuerwerbungen stammen von Astra Kid und Janka, die meisten Lieder auf meinen Mixtapes sind deutsch.
Danke, Patrick.
Und herzlichen Glückwunsch, Hamburg.

Und morgen sagen wir,
wir haben in der letzten Nacht
die besten Jahre
unseres Lebens verbracht.

(Astra Kid - Und morgen sagen wir)

Heute morgen im Antiquariat habe ich meiner Begleitung versichert, dass ich die Software bis morgen ganz sicher fertig bekomme (eigentlich schon gestern fertig gehabt hätte, wäre nicht ständig etwas dazwischen gekommen), inklusive Dokumentation versteht sich.
So ganz rudimentär läuft sie jetzt auch in zwei von sechs Fällen, dokumentiert ist natürlich noch nichts, von wenigen Zeilen im Quellcode der Art »// Action, Kids!« einmal abgesehen. Allerdings bleiben noch zehn Stunden…

Fallenbeck, Niels (22:29:26): schon gesehen das neue? http://www.wherethehellismatt.com/
Schröder, Christian (23:48:24): das is cool
Fallenbeck, Niels (23:48:32): definitiv
Fallenbeck, Niels (23:48:37): das erste kennst du ja, oder?
Schröder, Christian (23:48:40): ja
Fallenbeck, Niels (23:49:04): hab ich erwähnt, keine lust mehr zu haben?
Schröder, Christian (23:49:10): ja
Fallenbeck, Niels (23:49:17): okay. nicht, dass das untergeht

Das Video ist zwar nicht wirklich neu, aber jetzt auch als QuickTime-Version in hoher Qualität zum Herunterladen. Macht ähnlich gute Laune wie die erste Version.

Das wollte ich schon immer mal schreiben, und weil es gerade auf Heavy Rotation läuft:

dieses hier ist für den Abschied
falls ich nicht ewig hier sein kann
keine Angst, ich werd’ ja bleiben
es ist halt nur für irgendwann

eins für all die guten Jahre
in denen wir Gefährten war’n
und nur ein kleiner Dank für Freundschaft
die mir so riesengroß vorkam…

(Boxhamsters - Abschied)

Schön waren die Zeiten.
Normalerweise bin ich kein Mensch, der alten Tagen nachtrauert; sollte das dennoch phasenweise vorkommen, hat das bestimmt einen guten Grund, eignet sich aber nicht als Leitmotiv für mein Leben.

Als wir gestern in der Frankfurt Batschkapp vor der Bühne standen, sehnte ich mich allerdings in die alten Zeiten zurück, in denen man die Band noch auf direktem Wege und nicht nur durch diese kümmerlichen Displays der hochgehaltenen Digitalkameras und Multimediahandys sehen konnte. Spätestens seitdem die Hersteller eine Videoaufnahmefunktion integriert haben, nerven die Dinger auf Konzerten wirklich.
Ich, der auch mit Konzertfotos nie viel anfangen konnte, stelle mir die Frage nach dem Sinn der briefmarkengroßen Videoschnipsel mit grauenhaftem Ton. Zum Konservieren des abendlichen Eindrucks sind sie ebenso unbrauchbar wie zum Überzeugen von Freunden, und ein Konzert in der Erinnerung Revue passieren zu lassen, stellt sich mir reizvoller dar, als meine Phantasie mit dem Entschlüsseln des nicht erkennbaren Pixelbreis auszulasten.

Dass eine Fotomöglichkeit dennoch praktisch sein kann, habe allerdings auch ich erkannt. Ein paar lohnenswerte Bilder wären nie zustande gekommen (na nuuna na?), auch eignet sich diese Funktion für das Archivieren von Öffnungszeiten oder sonstigen öffentlichen Informationen, die ich allzu gern vergesse.
Für die mir stets fremd gebliebene Videofunktion gibt es allerdings auch begeistert angenommene Anwendungsszenarien. Warum also sollte sich nicht auch irgendwer Konzerte im Handy ansehen?

Ich erwähne noch immer in der Antwort auf die Frage, welches mir das liebste Konzert gewesen sei, jenes von Blobkanal und Kamera hier in Marburg, das erste nach Studienbeginn, und das Konzert der Weakerthans, bei dem ich im Weg von John K. Samson stand und ein paar Worte wechselte, als er auf die Bühne wollte.
Seine Ausstrahlung habe ich heute noch im Gedächtnis, doch ich bin weit davon entfernt, mir Bilder von ihm in die Wohnung zu hängen oder als Desktop-Hintergrund einzusetzen.

Leo im BettIn meiner Bekanntschaft existieren derartige Strömungen mit anderen Künstlern. Die Hintergrundbilder können nicht schnell genug wechseln, um keinen zu vergessen. Diminutive der Vornamen unterstreichen die Lächerlichkeit, als Spaß ist das schon längst nicht mehr deklarierbar.
Ich verachte das Groupietum, dass deutlich vom Fan-tum zu unterscheiden ist. Wer auf Konzerte fährt, um anzuhimmeln (jaja, die Musik, …), verhält sich lächerlich. Wer fünfunddreißig mal das gleiche Video anschaut wegen des Sängers, wer alle mit Vornamen anredet, um Verbundenheit zu signalisieren und wer all dies leugnet, während er verlegen grinst, ist dieser Strömung anhängig.
Der dann die Bravo nicht mehr liest, kein “Teen” sondern “Twen” ist und sich im infantilen Verhalten suhlt.
Und mich rasend macht.

Ich weiß mittlerweile sehr gut, warum mein Opa sich früher über mich aufregte und stets sagte “höre auf zu spinnen”. Aber auf mich hört ja keiner.

Als ich Russendisko kaufte, lag auch Heinz Strunks Fleisch ist mein Gemüse auf dem Buchstapel, den ich zur Kasse trug. Auch hier erzählte man sich und mir von der überragenden Qualität des Buchs.

Ja. So etwas lese ich gern, es hat diesmal nur wenig mehr als vierundzwanzig Stunden gedauert, bis das Buch gelesen war. Manch russischer Autor kann sich eine Scheibe abschneiden, vielleicht muss ein Buch aus längeren als dreiseitigen Geschichten bestehen, um lesenswert zu sein, Sprachwitz enthalten und einen sympathischen Loser als Hauptcharakter, mit dem man sich identifizieren kann.
Ein Patentrezept gibt es sicher nicht, doch scheint die angesprochene Kombination in Strunks Buch zu funktionieren.
Wer Kaminer für leichte Bettkost hält, wird mit Heinz Strunk wesentlich glücklicher.

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