Da sitze ich mitten im Glück und ersaufe beinah.
Du weißt, das kann nur mir passieren.
Ich mag Morgen zur Zeit lieber als Abende. Beim Klingeln des Weckers sehe ich das naturgemäß anders. Ich schnüre die hohen Schuhe über den dicken Socken als eine Art Panzer, packe die Sachen und nehme Kurs auf
Dich
Berlin.
Ich habe mich gegen den Staubsauger
und für ein geschicktes Spiel mit der Beleuchtung entschieden.
Vor den Fenstern sieht man vor Regen nichts. Wir reißen sie auf um Luft zu haben zum Atmen; hier fällt das schwer. Das erste Mal dieses Jahr, dass ich eine Mütze im Büro trage, über die Ohren gezogen - was niemand weiß - um Worten zu entgehen.

Wellige Tage zur Zeit, ich selbst die Wellenmaschine. Die Täler ausmerzt und Kuppen sät, letztere zu selten und schlecht platziert. »Mach das, wozu du Lust hast« ist ein Satz, der nicht immer funktioniert und dich nicht von der Couch reißt. Man muss sich zwingen, sagte mal wer. Andere haben nicht immer Recht.
Es rauscht.
Wir träumen.
Bis bald.
f: FOUND Magazine

Ich habe in den letzten zwölf Monaten mehr als eintausendachthundert Euro für Bahnfahrten ausgegeben.
Trotzdem schreibe ich viel zu selten.
Mails. Und hier.
Ich fühle mich wie in einem Tocotronic-Lied.
So ist das wohl, fährt man nach Hause.
So ist das wohl, trifft man sich erst wieder in einigen Tagen.
So ist das wohl.
Die Freunde sagen »Grüß mir die Stadt«, das mache ich gerne.
Beste Wünsche zurück.