September 2008
Monthly Archive
Fr 26 Sep 2008
Von dort oben kann man die ganze Welt sehen, sagst du und zeigst auf das Dach. Fünf Minuten später sehen wir einen Vulkankrater, in dessen Mitte eine Burg thront.
Mit dir wollte ich in diesem Sommer auf dieses Dach, das haben wir nicht geschafft. Wir sind auf dem Weg nach Süden, wir sind auf dem Weg nach Osten und niemand weiß, wann wir dieses Dach wiedersehen.
Dass es passiert, ist sicher.
Das Auto ist voll und wenn wir die Augen schließen, träumen wir von einem VW Bus und guter Musik.
Das Auto ist voll und wir sind unterwegs.
So 21 Sep 2008
Posted by niels under
LifestyleNo Comments
Das war mir gar nicht bewusst, dass wir nur ein paar Stunden hier waren, bevor wir aufbrachen - wieder - und alles hinterließen, wie ich es eben vorfand.
Man sieht die Hektik in jener Ordnung, die man hier findet; man merkt noch wie eilig es war, dass man ging.
So liegen dort hinten die Kleider aus Spanien, hier vorn die noch nicht leere Tasche, die man anderswo gar nicht brauchte.
Das einzig stetig Wachsende ist der Stapel ungelesener Zeitungen.
Und in beiden Gläsern auf diesem Tisch
abgestandenes Wasser.
Mo 15 Sep 2008
Posted by niels under
Lifestyle1 Comment
Wenn es soweit ist, dass ich mich wegen anderer ständig schlecht fühle,
kaufe ich mir wieder ein Auto, lege das tiefer und werde Prolet.
Titel: Tom Liwa - Mati
Fr 12 Sep 2008
Posted by niels under
FreundeNo Comments
Gestern ruft ein Freund an und wirft meine Pläne über den schlecht gelaunten Haufen.
Seit ich mein Funktelefon abgeschaltet habe, schlafe ich wieder (gut). Aber das hilft nicht gegen alles, sage ich und dir im Stillen und in der Hoffnung, du hast telepathische Fähigkeit, wie man das Menschen nachsagt, die sich mögen.
So wie er, der anruft, um mir die Entscheidung abzunehmen, allein ins Kino zu gehen dadurch, dass ich ihm auf der Weide bei Gesprächen mit seinen Pferden zuhören darf.
Ein Gestern
Ein Morgen
Ein Komm zurück
Peryton - Es gibt doch (das Peryton)
Do 4 Sep 2008
Posted by niels under
Arbeit ,
Uni[4] Comments
Und es kommt [...] eine Kaltfront
von der sich noch Generationen erzählen
Irgendwann muss man sich dagegen entscheiden. Oder dafür, jedenfalls dazwischen. Und während das Irgendwann zu implizieren versucht, dieser Quatsch sei irgendwann vorbei, trifft man die Entscheidung jedes Mal neu, in immer kürzen Abständen; die Einschläge kommen näher.
Das Lachen, das Stille bricht.
Das Gesicht, das widerlich scheint.
Schön, wäre es in der Unterzahl.
Du stellst dir vor, dass in allen Winkeln der Welt
Menschen wohnen und nur durch die Länge der Schatten unterschiedlich sind
Tomte - Der letzte große Wal
Di 2 Sep 2008
Ich stand heute am Botanischen Garten, der zehn Minuten vorher schloss.
Ich stand heute vor diversen Colleges, die allesamt für Besucher nicht geöffnet waren.
Ich stand heute im Hof der alten Bibliothek, weil an den Türen stand, Besucher dürften nicht hinein.
Ich stand heute am Bootsverleih, der um diese Zeit nicht mehr lieh und schaute auf die Themse.
Die Kollegen würden uns beneiden, wüssten sie, was wir essen.
Ich aber fotografiere mein Abendbrot nicht.
Und Matthew und Matthias schreiben kein Blog.