April 2008


Einen Urlaub im Internet zu buchen ist wie Einkaufen beim Pimkie’s, sagst du. Und verhältst dich wie vor Jahren, als wir es miteinander nicht aushielten. Du bist nicht besser geworden; ich weiß, du ärgerst dich über dich selbst.

Global Warming is now!

Das Glück wartet hinter der letzten Kurve. Immer. Ich freue mich auf Spanien. Ich werde viel zurücklassen, zu viel vielleicht. Hoffentlich genug. Wir schütteln beide den Kopf beim Wort Rücktrittsversicherung.

Draußen prallt die Sonne in noch nicht gestorbene Bäume, in den Häusern fällt der Regen. Wir gehen auseinander ohne uns zu verabschieden, wo und wann wir uns wieder sehen ist ungewiss. Du bist nicht was mich beschäftigt.

Du bist’s.

f: FOUND magazine

Das Bild, was auch hier hängt, habe ich letztens gesehen. Dort. Vielleicht im Traum, vielleicht bei ihr, die ich gar nicht sehr mag, es würde jedenfalls passen. Denn es erzählt über den, der es hängt.

Wo ich das überall sah.

Nicht bei ihr, bei ihm, der mich kannte/erkannte, der mir einen Kuss auf die Wange drückte und sagte, es ist alles okay. Ich war derjenige, der Angst hatte, ich war der eine in Sorge. Als wir uns das letzte mal sahen, schwangen Vorwürfe in der Luft. Dieses mal ein warmes Hallo und vielleicht ein »Bitte warte diesmal nicht so lang.«

Wo ich das überall hörte.

Und dann sagst du, der nächsten Woche steht nichts mehr im Weg und dass du nicht gehst. Ich sollte mich freuen und mache mir Sorgen. Ich weiß, was wir aneinander haben. Vielleicht gerade darum. Und nächste Woche wird toll.

Wo ich das überall dachte.

Man mag aus der Zukunft zurück auf etwas, das man nicht kennt schauen und sagen »Das war’s«; und sagen können: »Das war’s.” Und im Ohrensessel drehen den Kopf, an den Lippen hängen und die Geschichten hören. Von dir und euch. Und dich sehen.

Wo ich das überall träumte.

Da fragt mich einer, ob ich verliebt bin.
Vielleicht weil ich nicht schreibe,
vielleicht weil ich selten hier bin und
vielleicht weil ich nicht singe.
Vielleicht weil man uns zusammen sah
an einem Abend, dieses mal und jenes mal.

Die Antwort ist immer die gleiche
und hat nichts damit zu tun,
dass ich nicht schreibe,
dass ich selten hier bin und
dass ich nicht singe.

Es ist eine Art Lauf der Dinge
und irgendwann schreibe ich wieder mehr.
Doch im Augenblick passiert anderswo mehr.
Vielleicht muss man sich manchmal nur zwingen.
Das würde helfen, vor allen Dingen.

Bombesikker.

Als ich mich schwitzend wälze im Hotelzimmer in dieser Stadt schräg gegenüber jenes Gebäudes, in dem heute nacht wieder Menschen sterben, donnert ein viel zu Junger durch die Nacht, so dass es mich aus dem Schlaf reißt. Wieder.

So waren wir unterwegs in dieser Stadt, in der ich die ein oder andere Nacht auf den Straßen verbrachte. Auf jene Busse wartend, die mich nach Oslo bringen, oder auf dich, wenn wir zum Kaffee verabredet waren.
Ich träume von dir, ohne dass du in dem Traum vorkommst. Und doch, hat er mit dir zu tun, und doch bist du da. Egal, wohin ich gehe, es ist beruhigend, deine Stimme bei mir zu wissen. Schon wieder.
Man erzählt mir, dass du mich anrufen wolltest.
Wir sehen uns später.
Bald.
Gleich.