Fr 1 Jun 2007
Ich habe gestern nacht die Uhren von den Wänden gerissen.
Nicht nur damit die Zeit nicht vergeht.
Wir haben den Mond gesehen - rot, fett und rund - wie er an den Türmen der Kirche vorbeizog. Im Wald leuchtete das Neon-Herz und wir froren.
Es passiert in den letzten Tagen nicht viel. Oder zu viel.
Das Schlimmste ist etwas ändern zu wollen - sofort - und sich gedulden zu müssen.
Wer sagt, ich sei gut im Warten?
Ich habe die Uhren von den Wänden gefetzt, als ich das Ticken nicht mehr ertrug.
Juni 1st, 2007 at 19:09
du schreibst gut, wenn es dir schlecht geht; seit neustem, allerdings, schreibst du gut, wenn es dir gut geht. ich bin unschlüssig, was mir besser gefällt
(nein: der mond war gelb, war hinter wolken - fette wolken und grau, bevor der regen einsetzte und die nacht austrommelte, ausspülte wie die ruhr alle romantik. so war es)
Juni 8th, 2007 at 00:35
Hi Niels!
Etwas verspätet möchte ich an dieser Stelle noch meine tiefste Zustimmung zu dem verzweifelten Gefühl kundtun, (aus Lethargie erwacht) einen Zustand gleich und sofort ändern zu wollen, aber dennoch gefangen zu sein. Die Sonne lässt die Resignation leichter ertragen - mich zumindest.
M.
Juli 12th, 2007 at 12:18
[...] lese alte Texte. Ich denke alte Sätze. Ich denke mir Fragen aus, deren Antwort du kennst. Jetzt geht wieder [...]
August 29th, 2007 at 21:30
[...] Uhr nach vorne, draußen ist es lange dunkel. Und die Zeit vergeht eher langsam als schnell. Im Warten war ich immer gut. [...]
Februar 16th, 2008 at 20:14
[...] Und an dich. [...]