Sa 6 Jan 2007
Erwähnt man »Marburg« und »Musikszene« in einem Satz, fallen mir wenige Dinge ein: die besten Bands kommen sowieso nie oder selten, die ehemalige Punkband eines Freundes, dass ich Tomte vor mehr als zehn Jahren hier als Vorgruppe der Boxhamsters kennenlernte und jemand, der uns auf der Straße ansprach »Ihr kennt mich nicht, aber ich kenne euch aus dem Internet« und heute einer meiner liebsten Freunde ist.
Was ich bisher nicht wusste: Marburg ist offenbar eine Hochburg des Ghetto-Rap. Spätestens seit den neuen Busfahrplänen, mit denen man kaum mehr ohne Umstieg an jenen Ort kommt kommt, der diese Musik gebiert, suhlt man sich im Aggro Berlin Image. Ein Jugendlicher aus der Hauptstadt hat den Richtsberg sozialisiert und ein Video darüber gemacht (Achtung, explizite Lyrik!):
Januar 6th, 2007 at 19:32
… und das, trotzdem ich immer so bissig bin. schlimmer noch: meine regelmässigen gehässigkeiten nie verschweige. zum beispiel ‘niels, wozu hast du so’n schicken plattenspieler, wenn du doch nur so einen lärm hörst?’ und meine damit nicht hamburger hafenmusik …
dass du mich also trotzdem magst, nenne ich ein wunder und einen gegenbeweis dafür, dass es götter geben kann
Januar 6th, 2007 at 20:11
So hatte ich Marburg nicht in Erinnerung. Aber ich war auch nur im Cafe Trauma. Dem Kindergarten vom Video bin ich zum Glück nicht begegnet.
Januar 6th, 2007 at 20:16
Björn, dafür begegnest du im Café Trauma einem ganz anderen Kindergarten. Vergleiche will ich hier nicht anstellen.
Peryton, der Plattenspieler steht hier nur in vorauseilendem Gehorsam, falls du irgendwann - ja, ich lese deinen Blog - tatsächlich mal eine LP herausbringst.
Weißt du doch.
Januar 6th, 2007 at 21:16
hmmmmmm. ja, quäl mich ruhig, freundchen …
Januar 7th, 2007 at 05:42
Abgesehen davon, dass das Jungchen in einem US-Ghetto keinen Tag überleben würde… lass die Jungens Videos drehen, in der Zeit machen sie wenigstens keinen Quatsch. Rap ist ein Ventil.
Januar 7th, 2007 at 10:19
Dieses Video ist ein sehr gelungenes Beispiel das neue Model der vorschulischen Bildung. Ein Kindergärtner erkundet mit seinen ihm vom Staat anvertrauten Schützlingen die Maarburger Heimat und singt lustige Kinderlieder. Danke Ursula von der Leyen!
Januar 7th, 2007 at 17:50
Niels, keine Ahnung. Ich war im Februar bei der Release Party des *lichter-Magazins. Das war sehr nett.
Januar 7th, 2007 at 18:53
Das Waldtal schlägt zurück:
Januar 8th, 2007 at 09:43
Und das Bittere is, dass ich die Leute teilweise auch noch kenne. :-(
Aber die Boyz und Grrlz in dem Waldtal-video haben ja mal den fett schleschten Marburger Tonfall. *hrhr*
Januar 9th, 2007 at 03:32
Mittlerweile finde ich das ja richtig lustig. Bitte mehr von der Marburger Szene.
Januar 9th, 2007 at 08:46
Björn, da kann Hamburg nicht mit, was?
Aber gerade das erste Video finde ich nach zahlreichen Durchläufen doch irgendwie nett. Besonders aber den Refrain.
»Klick Klack Booom!«
Juli 1st, 2007 at 20:42
kommt erst mal nach mr ihr fischköpfe aus hamburg
Juli 26th, 2007 at 00:27
ey ihr missgeburten komm mal nach marburg richtsberg dann wisst ihr was da abgeht…
die jungs sind alle korrekt und halten zu einem wenn was ist net so wie ihr missgeburten sobald es ernst wird geht ihr doch ins bett..
bervor ihr hier so ein scheiß labert kommt rcs….
September 12th, 2008 at 14:51
das lied entsteht wenn man wörter aneinader sezt ohne sinn!!!