Juli 2006


Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so darüber freute, jemanden zufällig im Zug zu treffen. Das scheitert bei mir bereits an der verhältnismäßig seltenen Inanspruchnahme der öffentlichen Schienenverkehrsmittel (obwohl ich sie schätze) und vielleicht war es heute der umso größeren Zufall, der mich so beeindruckte.

Ein alter Freund, wir saßen zusammen in einigen Klassen, aber wirklich eng hatten wir kaum miteinander zu tun. Einmal, weil er meine Kenntnisse der Computer brauchte, ein paar mal wegen der Musik. Genau so standen wir uns heute gegenüber: Der erfolgreiche Musiker, gerade zurückgekehrt von einer Tour und ich, der vor seinem Studienabschluss in der Informatik steht. Ich hatte irgendwann einmal seine Telefonnummer, die schon lange nicht mehr stimmt und vor Jahren eine Verabredung auf einen Tee ausgeschlagen, worüber ich mich bis heute ärgere.

Wir haben damals gewettet, wer mit seiner Musik mehr Geld verdienen würde. Ich als Mitglied einer witzigen Fun-Punk-Band (rebellisch antworteten wir auf die uns passende Schublade »Fun-Punk-Pop’n'Rock«) und er mit seinem Elektrokram - jedenfalls dachte ich das damals.
Er sagt, ihm gefiele meine Kleidung. Und schätzte mich auf Ehe und Kind.
Alexander, das solltest du besser wissen.

Heute morgen im Antiquariat habe ich meiner Begleitung versichert, dass ich die Software bis morgen ganz sicher fertig bekomme (eigentlich schon gestern fertig gehabt hätte, wäre nicht ständig etwas dazwischen gekommen), inklusive Dokumentation versteht sich.
So ganz rudimentär läuft sie jetzt auch in zwei von sechs Fällen, dokumentiert ist natürlich noch nichts, von wenigen Zeilen im Quellcode der Art »// Action, Kids!« einmal abgesehen. Allerdings bleiben noch zehn Stunden…

Fallenbeck, Niels (22:29:26): schon gesehen das neue? http://www.wherethehellismatt.com/
Schröder, Christian (23:48:24): das is cool
Fallenbeck, Niels (23:48:32): definitiv
Fallenbeck, Niels (23:48:37): das erste kennst du ja, oder?
Schröder, Christian (23:48:40): ja
Fallenbeck, Niels (23:49:04): hab ich erwähnt, keine lust mehr zu haben?
Schröder, Christian (23:49:10): ja
Fallenbeck, Niels (23:49:17): okay. nicht, dass das untergeht

Das Video ist zwar nicht wirklich neu, aber jetzt auch als QuickTime-Version in hoher Qualität zum Herunterladen. Macht ähnlich gute Laune wie die erste Version.

Den Abend auf einer Fete - wie es eine Freundin nennt - in Doreens WG verbracht. Aus dem zu leer wurde gegen Mitternacht ein zu voll, die geballte Asozialität hielt Einzug in Form Besoffener, die man irgendwann in den Lokalitäten aufgegabelt hat, in die man einfach nicht mehr geht.
Wenn ich die Launen des einen Mitbewohners nicht nachvollziehen kann, heute verstehe ich den Hass. Wie kann man nur? Ich musste mich das viermal fragen (lassen).

Die Fragen, die sagen schon absolut alles aus […]
und irgendwie,
irgendwie,
irgendwie sind wir uns fremd geworden

(Blobkanal - Fremd)

Es gab allerdings auch vernünftige Gäste, mit ihm habe ich mich den ganzen Abend unterhalten.

Diese Gedichte, dachte ich mir immer, sind wirklich schlecht. Warum tun Menschen sich das an? Besser: Warum tun Menschen so etwas überhaupt und sind sich dann nicht einmal zu schade, ihren Namen unter diese »Werke« zu setzen.
Wenn ich etwas Peinliches im Fernsehen entdecke, muss ich wegsehen oder umschalten. Aus dem gleichen Grund habe ich nur hin und wieder einen Blick in die Rubrik »Grüße« der Lokal-Postille meines Heimatortes geworfen, doch jedes Mal entdeckte ich ein lyrisches Kleinod wie

Kaum zu glauben, aber wahr
die Elisabeth Krause aus Bellersdorf wird heut’ 80 Jahr’!

Entrinnen, indem ich fortan nur überregionale Tageszeitungen las, konnte ich ihnen nicht. Heute entdeckte ich ein zwei Gedichte in anderen Blogs, die damit nicht nur sofort von meiner Blogroll flogen, sondern sich auch Gemeinheit am Menschen vorwerfen lassen müssen.
Welcher Arbeitgeber verlangt bitte von seinen Mitarbeitern, sich in der Öffentlichkeit derart zu blamieren? Er hat entweder kein Herz oder einen verdammt miesen Geschmack.

Das wollte ich schon immer mal schreiben, und weil es gerade auf Heavy Rotation läuft:

dieses hier ist für den Abschied
falls ich nicht ewig hier sein kann
keine Angst, ich werd’ ja bleiben
es ist halt nur für irgendwann

eins für all die guten Jahre
in denen wir Gefährten war’n
und nur ein kleiner Dank für Freundschaft
die mir so riesengroß vorkam…

(Boxhamsters - Abschied)

Schlechte Bücher (im Sinne von Fehlerhaftigkeit) machen mich rasend. Ich befinde mich im dreizehnten Kapitel des gestern erwähnten und dieses setzt allem die Krone auf. Ob die dümmlich wirren Sätze dem Übersetzer - Charlotte Lyne - oder dem Lektorat des Verlags anzulasten sind, sei dahingestellt. Dort heißt es

[…] XSAN, ein Netzwerk-System des Speicherzeitalters. […] [Es handelt sich um ein] Diskettenspeichersystem für Firmen.

Dieser hanebüchene Unfug wird begleitet von sich ständig im Text findenden Anführungszeichen, denen das Gegenstück abhanden gekommen ist. Auf Seite 353 beginnt sogar eine Zeile mit Datenmüll, der an ein defektes Dokument einer bekannten Textverarbeitungssoftware erinnert.

“,4>

Die Möglichkeit zum Erstellen einer kompletten Mängelliste habe ich verpasst und freiwillig fasse ich das Buch in naher Zukunft nicht wieder an. Aber, lieber Verlag, es gibt keine Software namens iMovies und iWorks. In einem Buch, das diesen Bereich mehr als tangiert, darf das nicht passieren. Genau wie die Vernichtung des Sinns mit dem Übersetzen der Überschrift: “Der »näXTe« Schritt”.
Sechs, setzen. Viel Glück bei den nächsten Auflagen.

[Update: Der »Leserbrief«]

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir vor einiger Zeit das im Scherz-Verlag erschienene Buch “Steve Jobs - und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens” gekauft und muss jetzt, nach dem Lesen, leider sagen, dass es jenes Buch der letzten Jahre gewesen ist, welches mir am wenigsten Spaß bereitet hat.
Der Grund ist eine Mischung aus inhaltlicher Ungenauigkeit und einem scheinbar schlecht arbeitenden Lektorat - ein Buch mit derart vielen Orthographiefehlern ist nicht nur für den Preis von fast zwanzig Euro eine Enttäuschung.
Derart zahlreiche Anführungszeichen lassen ihren Gegenpart vermissen, auf Seite 353 anschließend ein wirklich grober Schnitzer beim Druck: Eine Zeile beginnt mit “,4>.

Inhaltlich schlägt Kapitel 13, das ironischerweise “Showtime” heißt, dem Fass den Boden aus. Auf Seite 420 heißt es “Und dann kam der iPod Nation.” Faktisch gibt es ein solches Modell nicht, dass hier aber kein Musik-Player gemeint (und der Artikel darum falsch) ist, wird allerdings erst sechs Seiten später deutlich; es wird die iPod-Nation beschrieben als ein Universum aus Zubehör.
Im Gegensatz zu den Geräte- und Programmnamen (die großteils falsch sind - “iWorks” und “iMovies” gibt es nicht, die Programme heißen “iWork” und “iMovie”), ist der Begriff “iPod-Nation” keineswegs so verbreitet und als bekannt vorauszusetzen.

Bezeichnend ist der herausstechende Fehler schon im Inhaltsverzeichnis. Die (Übersetzung der) Überschrift des Kapitels 5 (Der »näXTe« Schritt) ist geradezu sinnraubend, hier sollte man am Wort »NeXT« (Der »NeXTe« Schritt) tunlich nichts ändern. Einem Lektor mit Hintergrundwissen (das Buch richtet sich an all jene Apple-Begeisterte, die sich mit der Geschichte des Gründers oftmals näher befasst haben) muss dieser Schnitzer auffallen.

Leider habe ich verpasst, eine “Mängelliste” anzufertigen, dies sollte allerdings auch nicht den Lesern zugemutet werden.
Ich hoffe, sie nehmen das Buch genauer unter die Lupe und werden in der nächsten Auflage diese Fehler beseitigt haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Niels Fallenbeck

Alle Seitenangaben beziehen sich auf die erste Auflage der deutschen Version.

[Update 2: Die Antwort]
Die Fischer Verlage antworteten mit einer freundlichen eMail und räumten ein, dass einige beim Druck unter den Tisch fielen, was natürlich sehr ärgerlich sei.
Die Absenderin war um Schadensbegrenzung bemüht und bietet mir die im Mai 2007 erscheinende Taschenbuchausgabe als Entschädigung.

Diese Mail hat mich heute sehr gefreut.

Stammtisch! Dass die hiesige Anarchistische Pogo Partei ihren allsonntäglichen Stammtisch an die Ufer des lokalen Flusses verlegt und uns (zwei Personen, die nicht genannt werden möchten und mich) dazu einlädt, ist toll. Also schnell ein politisches T-Shirt übergestreift, dass mir in den Tagen vorher durch glückliche Fügungen zugespielt wurde und nichts wie los.

Kaum angekommen - etwa fünfzig Minuten zu spät - wurde ein anwesender Neunzehnjähriger zum Grill-Sergeant ernannt, die ganze anwesende Partei (fünf Menschen) kicherte über den geschickten Schachzug, der immer wieder aufgewärmt wurde durch die Beteuerung, man könne sich schließlich Ämter schaffen “noch und nöcher”. Jener »Grill-Sergeant« war es dann auch, der die Hälfte meines Grillkäses mit beeindruckender Geschwindigkeit in der Glut verschwinden ließ (zugegeben, er war porös); Grillkäse legt man idealerweise quer auf das Rost und nicht längs. Wenig später wurde mit einer »Brotschleuder« hantiert, die nach dem Grillen dem Lagerfeuer überantwortet wurde; neben uns schüttete ein Partei-Mitglied sein Herz aus. Später fiel der Satz des Abends:

Hart wird man nur,
indem man sich viel gefallen lässt.

Neben dem Humor, den ich offensichtlich nicht teile, war das Odeur das Schlimmste des Abends. Der Fäkalgeruch mag vom Gewässer herrühren, einen Fluss habe ich allerdings nie schwitzen sehen.

»Macht kleine geile Firmen auf« sang irgendwann Funny van Dannen.
Lust hätte ich, es fehlt nur die Geschäftsidee. Mit einem Hausmeisterservice für Server will ich mein Geld nicht auf Dauer verdienen. Und Webdesigner (sic!) gibt es auch an jeder Ecke, obwohl HTML für mich den gleichen Spaß bringt wie das Streichen einer Decke. Eine weitere No-Go-Area ist die Entwicklung von Software mit grafischer Oberfläche. Doch glaube ich zu wissen, wann Software funktioniert und wann nicht.
Wie wäre es mit Visionär?

Ich lese gerade ein schlecht übersetztes, mit inhaltlichen und Rechtschreibfehlern durchsetztes Buch über Steve Jobs und ärgere mich über ein Schriftbild, wie man es sonst nur in der Marburger Neuen Zeitung findet. Der Verlag heißt Scherz.

Und ich mache mir Gedanken um eine Geschäftsidee…

(Der Titel dieses Eintrags entstammt dem Lied Synapsentennis von Fleischbrei.)

Das war’s, lieber Freund Alkohol, mit uns beiden.
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken an Trennung, einige Freunde habe ich schon belästigt mit Sätzen wie »Eine gute Party ist auch ohne Alkohol gut«. Dass sich die Entscheidung heute, zu zweit an der Theke der Bar um die Ecke, aufdrängte, hat mit so vielem zu tun.
Übertrieben habe ich im letzten halben Jahr nie, trank vielleicht ein paar Gläser Wein. Aber: Es reicht, sagt mein Magen zu mir, und unter uns: Du schmecktest mir kaum. Und: Du bringst es ja doch nicht.

sXe

Das war’s, lieber Freund Alkohol, mit uns beiden.
Ich kaufe mir heute ein Skateboard.

Gestern, Badesee Heuchelheim bei Gießen, mit einem Lied auf den Lippen und Sonnenbrand auf dem Rücken.

»Wakeboarding is crime«

Das kommt davon, wenn man mit Deutschrock sozialisiert wird.

Breaking News

Ich hab’s ja nie verstanden, damals. Klar, die Zeiten von ISA sind eigentlich vorbei, der PCI-Bus hat sich im Computer schon seit Jahren durchgesetzt und eigentlich nur Vorteile. Der allergrößte: Er funktioniert.

Den Zwischenschritt, den man vom ISA-Bus hin zur neuen Architektur gemacht hat, nannte sich dann Plug’n'Play. Unter uns: Plug’n'Play ist der allergrößte Scheiß.

ISA BNC PnP Netzwerkkarte

Dieser Eintrag kommt für eine Warnung wahrscheinlich fünf Jahre zu spät. Ich komme darauf, weil ein alter Rechner in der Firma zusammengebrochen ist, der noch im BNC-Bereich des Netzwerks steht (ja, es gab ein Leben vor Fast- bzw. Gigabit-Ethernet und TP-Verkabelung, ihr Gigabyte-schaufelnden Jugendlichen!). Angebunden - weil das System prähistorisch ist - über eine ISA-Netzwerkkarte, und weil man damals schlau war: Plug’n'Play. Funktionierte prima mit dem (jetzt defekten) Mainboard, mit dem neuen will allerdings keine der beiden vorhandenen Karten arbeiten.
Kein Jumper, der einem die Adresse der Karte mitteilt. Keine Dokumentation und nichtmal den Typ/Namen der Karte, nichts als blöde, nichtssagende Transistoren. Noch dazu das dämlichste Betriebssystem der Welt, dass sogar bei einem IP-Wechsel neu booten will, ein Betriebssystem namens Windows (in der Inkarnation 98 mit Plug’n'Play beworben).
»Nein, die Adresse kann ich nicht verwenden, da liegt schon ein anderes Gerät. Welches? Gute Frage…« oder
»Diese Ressourcen kann ich nicht verwenden, da sie von Y verwendet werden. Was kann ich dafür, dass Y nicht installiert ist?«

Falls jemand eine BNC-Netzwerkkarte übrig hat, kann er sich gern melden. Aber bleibt mir mit jumperlosen Karten vom Leib (wenn es sich dabei nicht um PCI handelt)!

Weißt du noch, damals?
Die Dinge, die wir uns mit niemandem anderen vorstellen könnten, du warst dabei. Zähneputzen im Schnellimbiss statt Bier in der Disko, Sternenhimmel statt Mädchen, Cola statt Schnaps und ein paar Nächte im Olympiapark.
Solche wie dich trifft man nie wieder. Schon gar nicht später. Ich mache drei Kreuze um meine Sozialisation. Mit diesem Wissen schmeckt der Kaffee auf deiner Terrasse doppelt so gut.

Und dann in deinem Arm,
alles gut, alles andere egal,
das Gerede der Welt scheint banal.
Hier kann ich sein, was ich bin,
frei mit dem Herz in der Hand
und drei Worten im Sinn,
drei Worten im Sinn
und drei Worten im Sinn.

(Kleingeldprinzessin)

Pünktlich am Freitag abend, an dem ich viel zu wach vor Fehlermeldungen sitze, mir die Streets mit ihrem Cockney-Englisch ins Ohr säuseln und ich mich seit zwei Tagen über die Begründung »Sie denken zu naturwissenschaftlich«, die mir die Abschlussnote im Nebenfach verhagelte, ärgere, pünktlich zum Wochenende also fühle ich mich von einer Planier-Raupe überfahren.

Ich weiß genau, die Vögel sangen spät
und insgesamt in einer anderen Qualität
und ich wollte dir nicht glauben, als du sagtest, tut mir leid,
diese Zeiten waren golden, doch jetzt sind sie vorbei.
Diese Adresse ist die letzte für eine lange Zeit.

Und ich habe vergessen, wie sehr mein Herz an Tocotronic hängt.

Damals, das ist noch gar nicht so lange her, war ich vom Foto auf dem freitäglichen Magazin der Süddeutschen Zeitung betroffen. Sein Konterfei auf Din A4, gezeichnet und daneben dieser Satz.

Ich habe nichts dagegen, wenn dieses Interview erst nach meinem Tod erscheint.

Das war auch das letzte Mal, dass ich in den Medien von ihm hörte.

Rudi Carrell auf dem Cover des SZ Magazins
Rudi Carrell erlag bereits am Freitag seinem Krebsleiden. Der beeindruckendste Satz im damaligen Interview war:

Drei Schachteln Lord Extra am Tag – ich wusste, dass das irgendwann schief gehen musste.

Wer von euch benutzt eigentlich regelmäßig Skype?
Ich habe bisher vielleicht dreimal über das Internet telefoniert, jedes mal musste ich das interne Mikrofon meines Computers verwenden und einen Kopfhörer aufsetzen, damit der Gegenüber mit der Sprachqualität zufrieden war. In den theoretischen Betrachtungen, die ich in den letzten Tagen anstelle, um die Anschaffung eines geeigneten Head-Sets zu legitimieren, steht Skype im Vergleich zu den “klassischen” textbasierten Messenging-Geschichten eigentlich hervorragend da:

  • Während der Kommunikation hat man die Hände frei und kann arbeiten/eMails beantworten/…
  • Der gemeine Anwender schreibt mithin langsamer als er redet, damit kostet die Kommunikation weniger Zeit

Das Kontra hingegen ist, dass sich ein läutendes Telefon nicht so gut ignorieren lässt wie eine hereinkommende Chat-Nachricht und einen zwangsläufig aus den Gedanken reißt (es soll ja Leute geben, die Away-Messages geflissentlich ignorieren). Weiterhin kenne ich eigentlich kaum Menschen, die ich »anskypen« könnte, und viele Reagieren ablehnend, weil sie noch einen Messenger installieren müssten.

Die Mensa hat uns betrogen.
Jacobs Icepresso
Heute hatten sie diesen Icepresso von Jacobs im “Angebot” für € 1,25 je gekühlter Dose. Weil ich in Bezug auf diese Art Getränk lediglich über den Preismarkt an Tankstellen informiert bin (Nachtfahren, etc.), kam das “Angebot” durchaus preislich attraktiv daher. Bis ich zwei Stunden später vor weiteren Dosen stand, diesmal in einem Edeka der Marburger Innenstadt. Und weil die Dosen dort nur 99 Cent kosteten, habe ich gleich vier gekauft. Somit kostet jede Dose im Schnitt € 1,04, den zu hohen Preis der Uni habe ich also gut kompensiert. ;)

»Hallo, ich suche Löschpapier«
»Natürlich, das haben wir doch. Sie haben Glück, der vorletzte Bogen.«
»Vielen Dank.«
»Für Kerzenwachs, hmm? Dafür wird das am häufigsten verwendet.«
»Immerhin sind es zehn Blatt, das reicht für einige Hosen….«
»Hosen? Ich dachte jetzt an eine Tischdecke. Da hat wohl jemand fest gepustet gestern.«

Manchmal wäre es schön, wenn Verkäuferinnen nicht so direkt wären. Es ist beunruhigend, dass mir der Wachs auf einer Tischdecke nie ins Gedächtnis gekommen wäre, Wachs auf Hosen ist mir selbstverständlicher.
Vielleicht weil wir früher im Buntspecht immer mit den Kerzen spielten. Oder, gestern, mit dem Teelicht.