Man kann Apple gut finden. Und ein Großteil der Menschen, die das tun, ist stolz auf die Computer wie der Nazi aufs Vaterland. Warum eigentlich?

Wer ein bisschen Zeit mitbringt und sich im Macuser-Forum aufhält, wird ein paar dieser Menschen finden, die sogar einen iFliegenschiss für teures Geld kaufen würden und Benutzern anderer Betriebssysteme Borniertheit unterstellen. Deren Existenz beweist, dass der Unterschied zwischen den Nutzern von Apple-Systemen und “den anderen” gar nicht so groß ist.
Gerade nach dem Bekanntwerden des Wechsels auf Intel-Prozessoren war das Geschrei atemberaubend. Zum Einen wussten viele, dass dieser Schritt den sicheren Tod der Firma bedeutet, zum Anderen wurde klar, dass der Großteil gar nicht weiß, was ein Apple eigentlich ist. Und wer nicht schrie, bekräftigte seine Zustimmung gegenüber Jobs’ Strategie, der bekanntlich keine falschen Entscheidungen treffen kann.

Da hilft auch der haarsträubende Artikel von Manfred Heinze, dem Betreiber von mac-essentials.de nichts, der sich - uns - folgendermaßen charakterisiert:

Sie – wir –, das sind die Verrückten, die Kreativen, die Quertreiber, die Anderen. Wir verändern die Welt, wir erfinden, wir erforschen, wir inspirieren, wir machen.

Ich kann es langsam nicht mehr hören, mittlerweile muss man ja nicht einmal mehr zu diesen Idioten ins Forum, nun schwappen sie uns schon in den normalen Medien entgegen. So viele Flüche, wie ich gen Himmel schicken wollte, kenne ich gar nicht.
Und ich vergaß, ich hätte dafür wahrscheinlich keine Zeit.