Die wenige Zeit in den letzten Tagen hat sich endlich auch hier gezeigt.
Vorgestern rief Burkhard an, der zu Zeiten meines Abiturs (und kurz darüber hinaus) den Buntspecht in Herborn besaß und mit dem einige meiner Freunde und ich eng befreundet waren. Nach der Aufgabe des Buntspechts hat sich der Kontakt im Sand verlaufen, Dennis und ich hatten lange einen Besuch geplant, zu dem es nie gekommen ist. Meine Oma hat ihm meine Telefonnummer gegeben, vielleicht vielleicht er bereits an diesem Wochenende nach Marburg kommen.

Mein im Grid Computing angesiedeltes Praktikum haben wir heute komplett neu definiert. Die Aufgabe lautet nun, gewisse TCPA-Funktionalität in den Linux-Kernel zu integrieren.
I’m going to be a kernel hacker.
Scary!

Das Schöne ist: Vor zwei Tagen habe ich meine Linux-Installation auf dem Server unter meinem Bett zugunsten von FreeBSD aufgegeben. Und mir alle Backups gelöscht. Wenigstens die User-Homes haben aus meinem SCSI Tape-Drive überlebt. Ich spiele sie gerade zurück.
Jetzt werde ich mir noch einen dritten Rechner für die Dauer des Praktikums hinstellen müssen, mit dessen Kernel ich rumexperimentieren kann. Zwar wird auch in der Uni eine Kiste zur Verfügung stehen, doch Kernelgeschichten machen nur bei physischem Vorhandensein der Hardware Sinn. Es gibt Schöneres als nachts in die Uni zu fahren und einen Rechner resetten zu müssen.