Meine Chefin schenkte mir gestern einen Karton Tee.
Sie fragte, ob ich grünen Tee mögen würde, was ich - auf eine Tasse spekulierend - bejahte. Ungläubig sah sie mich an und strecke mir dann ein schuhkartongroßes geschenkähnlich verpacktes Behältnis entgegen mit den Worten “das schenke ich ihnen”.
Grüner Tee aus - ich habs vergessen. Es war weit weg.

Meine Tee- und Brüh-Erfahrungen beschränkten sich bisher auf supermarktvertriebene Portionsbeutel, vorzugsweise Pfefferminz und Kamille, eine recht unspektakuläre Teevergangenheit liegt also hinter mir. Wie es von Kosmos den Chemiebaukasten I oder von Märklin das Einstiegsset gibt, suche ich nach einem Starterkit für Teegenuss.
Während ich schreibe, schaue ich auf den Bio-Früchtetee von Westminster (Aldi) herab.
Ich glaube, er schaut nach oben. Und denkt: Wir werden ja sehen.

Ein Glas grünen Tee zum Probieren…
Ich erinnere mich, dass mir grüner Tee schmeckt. Falls man das nicht auch über all die Jahre idealisiert.