Fr 28 Okt 2005
Meine Chefin schenkte mir gestern einen Karton Tee.
Sie fragte, ob ich grünen Tee mögen würde, was ich - auf eine Tasse spekulierend - bejahte. Ungläubig sah sie mich an und strecke mir dann ein schuhkartongroßes geschenkähnlich verpacktes Behältnis entgegen mit den Worten “das schenke ich ihnen”.
Grüner Tee aus - ich habs vergessen. Es war weit weg.
Meine Tee- und Brüh-Erfahrungen beschränkten sich bisher auf supermarktvertriebene Portionsbeutel, vorzugsweise Pfefferminz und Kamille, eine recht unspektakuläre Teevergangenheit liegt also hinter mir. Wie es von Kosmos den Chemiebaukasten I oder von Märklin das Einstiegsset gibt, suche ich nach einem Starterkit für Teegenuss.
Während ich schreibe, schaue ich auf den Bio-Früchtetee von Westminster (Aldi) herab.
Ich glaube, er schaut nach oben. Und denkt: Wir werden ja sehen.
Ein Glas grünen Tee zum Probieren…
Ich erinnere mich, dass mir grüner Tee schmeckt. Falls man das nicht auch über all die Jahre idealisiert.
Oktober 28th, 2005 at 10:55
Taiwan war’s sicher. :-)
Oktober 28th, 2005 at 13:08
Gaaaaanz wichtig: Wasser darf bei grünem Tee nur 80° haben, sonst schmeckt’s scheisse ;)
Oktober 28th, 2005 at 16:13
niels, spontan fühlte ich mich auf den haarigen zimmerboden versetzt - neben schreibtisch, bett und kater - dich beim versuch beobachtend, einen der vielen schlecht gewordenen weine, die dir irgendjemand vor viel zu langer zeit geschenkt hatte, zu verköstigen … um sie dann doch in den ausguss zu giessen. (’und du meinst, der war wirklich nicht mehr gut?’)
mehr glück wünsche ich dir mit den tees deiner zukunft
ganz liebe grüsse an dich
Oktober 29th, 2005 at 02:29
Jens, wie prüft man das? Finger reinhalten halte ich für keine so gute Idee.
Georg. Der Wein. Mittlerweile trinke ich ihn sofort. Abgesehen von der Flasche, die meine Mutter mir mit den Worten “Für besondere Anlässe” überließ. Drück Daumen!
Oktober 29th, 2005 at 13:49
Um die Hobbythek zu zitieren:
“Nachdem das Wasser einmal kurz sprudelnd gesiedet hat, muß es auf etwa 70 bis 80°C abkühlen. Wenn man nicht so lange warten will, kann man das Wasser auch etwa sechsmal in die Thermoskanne und wieder zurück in den Wasserkocher umfüllen. So kommt es schnell auf die richtige Temperatur.”
Oder einfacher: zwei bis fünf Minuten warten ;)
August 23rd, 2006 at 00:07
[...] Frustrierend ist, wenn man sich den ganzen Nachmittag durch gigabyteweise Accounting-Daten kämpft um festzustellen, dass die (fremde) Software diese Daten keineswegs nach einer festen Struktur erstellt, sondern die Spalten innerhalb der Datei variiert. Dies resultiert in stundenlangen Bemühungen, eine verwertbare Datenbasis zu schaffen, aus der die selbstgeschriebenen Statistiktools tatsächlich sinnvolle Ergebnisse generieren können. Frustrierend ist, wenn man feststellt, dass diese Ergebnisse nur einen begrenzten Nutzen haben, weil das Anwenderprofil den Anforderungen im Projekt widerspricht. Haarig wird es, wenn man trotzdem mit ihnen das Projekt rechtfertigen muss. Diese Veröffentlichung ist schuld daran, dass ich in den letzten Tagen ständig (und ausschließlich) grünen Tee trinke und mir die Nachmittage und Nächte mit Scripten um die Ohren schlage. [...]