Ich möchte euch von meiner neuesten Abschaffung erzählen: Meinem Radio.
Nach Verzicht auf das Fernsehen musste auch der Hörfunk weichen. Zum einen wurde der Tuner meiner alten Stereoanlage zum letzten Mal vor dem Auszug aus dem Elternhaus genutzt, zum anderen sind bereits die Radio-Gebühren der GEZ zu hoch, als dass die wenigen guten Sendungen von Radio Unerhört (zuletzt gehört: Januar 2004) eine Entscheidungswende bringen. Mit den privaten Radiostationen verhält es sich ähnlich wie beim Fernsehen.
Den nächsten GEZ-Menschen lade ich auf eine Tasse Kaffee ein, bei einer Tagesschau als Live-Stream oder Podcast.

dich fühlen dich berühren
dich in meiner nähe spüren
mit der hoffnung
dass uns nichts auseinanderbringt

Während Dr. Beckmanns Schimmel-Stop im Bad gegen die erst heute entdeckten Folgen der undichten Dusche kämpft, Leo seine Toilette deshalb am anderen Ende der Wohnung besucht, fällt mir, als ich eine Gabel Spaghetti in den Mund schiebe auf, dass man meinen Vater mit Parmesankäse immer hat jagen können.

lass mich allein
es ist schön, so einsam zu sein
lass mich allein
ich hab mich daran gewöhnt, traurig zu sein

Die Spülmaschine fällt dem Regen ins Wort, aus den Boxen kämpfen Noise Pollution seit ihrer Wiederentdeckung gestern abend.