Mi 6 Jul 2005
An den Menschen erkennen, nicht in Marburg zu sein. Beruhigend.
Natürlich blieben uns die guten Plattenläden in Köln verborgen, wie Touristen die schönsten Ecken der Stadt immer verborgen bleiben.
Auf eine Welle aus Kaffee durch die Stadt geschwommen, vorbei an einem Schrecklichkeit neu definierenden Mediamarkt, Auktionshäusern und dem “Kölner Schlendrian” verhafteten Menschen. Später an der Theke älter geworden bei Kaffee, anschließend mit einer Armada Tankstellen-Koffein die Heimreise angetreten.
Köln schlägt Marburg und reiht sich irgendwo hinter Hamburg ein.
Es ist einfach, mich in Begeisterung zu versetzen. Der Reise folgte eine Buchbestellung und die Verbesserung des mittlerweile dürftigen Verhältnisses zu Geisteswissenschaftlern. Vielleicht nur temporär, doch irgendwann schrieb ich auf meine Mappe:
Das einzig Interessante an einer Gruppe Medizinstudentinnen ist der sie begleitende Student.
November 27th, 2006 at 14:14
[...] Weil ich gute Geschichten mag, weil ich sie gern lese und weil ich mich in Situationen, die aus Amélie-esken Filmen stammen könnten, weil ich Bilder liebe und weil ich unbedingt Teil einer Jugendbewegung sein möchte, kommt mir der Geburtstag von Onkel Ingo im letzten Jahr ins Gedächtnis. Und damit Diedrich Diederichsen, der mich in Ingos Stammkneipe angelächelt hat (ja, Doreen, er hat mich angelächelt!). Und weil ein Auslöser immer auch Konsequenzen bedingt, fällt mir jene Geschichte ein, die ich vor Jahren las und die mir gut gefiel. So schließt sich der Kreis, ich habe sie heute wiedergefunden: In einem Forum für höfliche Paparazzi. Dass ich in beiden seiner Bücher, die ich besitze, auf Seite zwei stecken blieb, daran werde ich nicht gern erinnert. Trotzdem. Vorbilder sehen so aus: [...]