And any man who knows a thing knows he knows not a damn damn thing at all

Als wir uns irgendwann während des Telefonats ankichern und ich ihm sage, er höre sich gut an, sucht er den Grund im Schlafmangel. »Nein«, sage ich, »ich kenne Dich besser.« Er sagt, er müsse immer an mich denken auf seinen seltenen Reisen im Zug, ich melde mich immer bei ihm, wenn ich an Flughäfen sitze.

Der Blick in die Ferne gerichtet; ich besitze mehr Fotos von Flugzeugen als Fotos von Zügen, und auf ihnen liegt stets diese düstere Romantik und Melancholie.

Departure

Der Zug rast durch die abendliche Landschaft, leidlich erhellt vom Lichtstreifen am Horizont, vorbeirauschende Tannen spiegeln die Funkenschläge der Oberleitung wider gleich einem Stroboskop.

Der Blick in die Ferne gerichtet; manchmal kramt das Unterbewusstsein Erinnerungen hervor mit tanzenden Menschen, schweißnassen Wänden und lauter Musik. Ich bin froh, dass dort draußen nichts ist. Nichts sonst als das Licht und der Wald. Nichts sonst als die Stille, nichts sonst als die Nacht.

Sunset

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